Schwimm­Tei­che

Der Schwimm­teich ist die Alter­na­ti­ve zum klas­si­schen Swim­ming­pool. Zur Was­ser­rein­hal­tung wer­den kei­ne Che­mi­ka­li­en und wenig Tech­nik benö­tigt. Jedoch braucht er mehr Platz als ein ver­gleich­ba­rer Pool, sinn­voll ist eine Grö­ße um 70 m².

  • Attrak­tiv in Früh­ling, Som­mer, Herbst und Winter
  • Spiel­platz, Son­nen­oa­se und Natur-Labor
  • Gerin­ge Kos­ten und wenig Auf­wand für Betrieb und Pflege

Der Auf­bau eines sta­bi­len Öko­sys­tems durch eine sorg­fäl­tig aus­ge­wo­ge­ne Bepflan­zung garan­tiert eine gleich­blei­ben­de, hohe Wasserqualität.

Zonie­rung 

Der pflan­zen­freie Schwimm­be­reich und die etwa gleich gro­ße Rei­ni­gungs­zo­ne sind durch Erd­wall, Mau­er, Holz­wand oder Sand­sä­cke von­ein­an­der getrennt.

In der Flach­was­ser­zo­ne wach­sen u.a. Was­ser­min­ze, Blut­wei­de­rich, Dot­ter­blu­me, Mäde­süß und Frosch­löf­fel.
In der Tief­was­ser­zo­ne wach­sen Teich­ro­se, See­ro­se und Wasserknöterich.

Schwimm-Blatt­pflan­zen beschat­ten die Was­ser­ober­flä­che und regu­lie­ren die Was­ser­tem­pe­ra­tur. Sie tra­gen zum Selbst­rei­ni­gungs­pro­zess bei, da sie Nähr­stoff­ver­brau­cher, Sauer­stoff­lie­fe­rant und Fil­ter­me­di­um sind.
Ein spe­zi­el­les Teich­sub­strat unter­stützt die­se Wirkung.

Erd­wall-Bau­wei­se 

Schwimm­be­reich und Rei­ni­gungs­zo­ne sind bei die­ser Bau­wei­se durch einen Erd­wall von­ein­an­der getrennt.

  • Geeig­net für geschwun­ge­ne Formen
  • Funk­tio­niert nur bei stand­fes­tem Boden
  • Ein­ge­schränk­te Benutz­bar­keit der Walloberseite
  • Folie im Wall­be­reich sichtbar
  • Sinn­voll bei Schwimm­teich­grö­ßen von mind. 80 mm²
  • Tech­ni­sches Zube­hör lässt sich nicht ver­deckt einbauen
  • Preis­güns­tig

Mau­er-Bau­wei­se

Eine bewehr­te Mau­er trennt Schwimm­be­reich und Reinigungszone.

  • Geeig­net für nor­ma­le Grundrisse
  • Für insta­bi­le Böden und Hanglagen
  • Gute Benutz­bar­keit der unter Was­ser lie­gen­den Mauerkrone
  • Schein­wer­fer kön­nen in die Mau­er ein­ge­baut werden
  • Mate­ri­al- und Kos­ten­auf­wand etwas höher als bei Erdwallbauweise

Holz-Bau­wei­se

Eine in sich sta­bi­le Holz­kon­struk­ti­on trennt Schwimm- und Reinigungsbereich.

  • Geeig­net für fle­xi­ble Formen
  • Holz­wand besitzt ange­neh­me Oberfläche
  • Opti­mier­te Lebens­dau­er des Hol­zes durch Ein­bau unter Wasser
  • Ein­ge­schränkt anwend­bar bei Hanglagen
  • Mate­ri­al- und Kos­ten­auf­wand wie bei Mauerbauweise

Son­der-Bau­wei­se 

Die Abgren­zung zwi­schen Schwimm- und Rei­ni­gungs­zo­ne kann auch her­ge­stellt wer­den durch

  • Sand­sä­cke
  • Natur­stein­mau­er
  • Tuff­stein­mau­er
  • Kom­bi­nier­te Materialauswahl

Abdich­tung 

Teich­bau­fo­li­en sind abso­lut dicht, hoch elas­tisch, dehn- und reiß­fest, UV-licht­be­stän­dig, alte­rungs- und ver­rot­tungs­be­stän­dig, wur­zel­fest, tier- und pflanzenverträglich.

Wir ver­wen­den PVC, PE und EPDM Folien.

  • PVC Foli­en sind preis­güns­tig, robust, leicht zu verarbeiten
  • PE Foli­en (Poly­ethy­len) sind umwelt­freund­lich, aber etwas teurer
  • EPDM Foli­en (Syn­the­se-Kau­tschuk) sind umwelt­freund­lich, jedoch teuer

Umwäl­zung + Licht

Ober­flä­chen-Skim­mer sau­gen das Was­ser an der Ober­flä­che an, es wird über ein Sieb gerei­nigt und in den Teich zurückgepumpt.

  • Betrieb mit Niedervoltpumpen
  • Kos­ten­spa­rend
  • Gerin­ger Wartungsaufwand

Bach­läu­fe, Was­ser­fäl­le, Quell­zo­nen kön­nen in Kom­bi­na­ti­on mit Skim­mern oder Fil­tern betrie­ben wer­den. Pflan­zen­fil­ter ver­bes­sern die Was­ser­qua­li­tät zusätz­lich. Dabei wird ein Teil der Rei­ni­gungs­zo­ne als durch­ström­ter Sub­strat­kör­per aus­ge­bil­det.
Unter­was­ser­be­leuch­tung setzt Akzen­te und taucht das abend­li­che Schwimm­ver­gnü­gen in ein ange­neh­mes Licht.

Was­ser­pflan­zen 

Unse­re Aus­wahl an Was­ser­pflan­zen ist lang­jäh­rig erprobt.

  • Opti­mier­ter Pflegeaufwand
  • Blü­ten­aspek­te von April bis September
  • Nach­hal­ti­ge Unter­stüt­zung der Wasser-Regeneration

Die Pflan­zen müs­sen von Zeit zu Zeit zurück­ge­schnit­ten oder ent­fernt wer­den.
Mit Ufer­stau­den, Grä­sern und Sträu­chern kön­nen wir einen har­mo­ni­schen Über­gang vom Schwimm­teich zum übri­gen Gar­ten schaffen.

Was­ser­Tie­re 

Inner­halb weni­ger Wochen besie­deln mikro­sko­pisch klei­ne Lebe­we­sen, wie Gei­ßel­tier­chen, Was­ser­floh und Hüp­fer­ling den Schwimm­teich. Gleich­zei­tig kom­men Libel­len, Was­ser­kä­fer und Was­ser­läu­fer, auch Lur­che, Krö­ten, Mol­che, Unken und Frösche.

Algen kön­nen sich an son­ni­gen, war­men Tagen schnell ver­meh­ren.
Im Früh­jahr und Herbst neh­men sie für gewöhn­lich etwas zu, da die Fress­fein­de auf­grund der nied­ri­gen Tem­pe­ra­tu­ren feh­len. Die Was­ser­pflan­zen trei­ben erst bei Tem­pe­ra­tu­ren von 15 – 16°C aus und holen sich dann die Nähr­stof­fe aus dem Was­ser, so dass sich nach und nach ein sta­bi­les Gleich­ge­wicht einstellt.

Holz­decks

Holz­decks eig­nen sich ide­al zum Lie­gen und Sit­zen. Das Holz erwärmt sich rasch und trock­net auch schnell wie­der ab.

  • Geeig­ne­te Was­ser­bau­höl­zer sind Lär­che, Zeder und Megano
  • Die Ober­flä­che ist unbe­han­delt, gerif­felt oder glatt
  • Die Form kann an die Bau­wei­se und an das Gelän­de ange­passt werden

Der Ein­stieg ins Becken ist durch senk­rech­te Lei­tern oder beque­me Holz­stie­gen mög­lich. Wir ver­wen­den Metall oder Holz.